Der ganze Karteneditor steckt in einem Browser-Tab
Tab öffnen, ein Rechteck um den eigenen Wald ziehen – und Straßen, Bäche und Höhenlinien liegen da, schon in den Signaturen des Orientierungslaufs. Danach zeichnen Sie, richten das Kartenblatt ein und schicken es in den Druck. Hier ist der ganze Weg.
Maschinelle Übersetzung aus dem Englischen. Original
Eine Karte beginnt auf dem Bildschirm und endet auf Papier. Alles dazwischen ist die Arbeit. Gratic erledigt dieses Stück in einem Browser-Tab: Die Kartengrundlage kommt von der staatlichen Vermessungsbehörde, die Signaturen kommen aus der Norm, das Kartenblatt wird in Millimetern gemessen – und eine zweite Person zeichnet an derselben Karte mit.

Nichts zu installieren
Der Editor liegt unter my.gratic.app; Sie melden sich mit Ihrer E-Mail-Adresse an und bekommen den Code per Mail. Kein Download, keine Lizenz, die von Rechner zu Rechner wandert, keine Version, die zum Rest des Vereins passen muss. Es läuft unter Windows, auf einem Mac und auf dem Vereinslaptop, auf dem niemand Software installieren darf.
Solange daran gebaut wird, kostet es nichts.
Am Anfang steht kein leeres Blatt
Ziehen Sie ein Rechteck um das Gebiet, das Sie kartieren, und der Editor fragt bei der staatlichen Vermessungsbehörde nach, was dort schon bekannt ist. In Finnland antwortet die Landesvermessung, in den Niederlanden PDOK, in Frankreich IGN, auf Zypern das Kataster – und OpenStreetMap antwortet überall.
Ziehen Sie ein Rechteck um Ihren Wald: Der Editor fragt die staatliche Vermessungsbehörde, was sie dort schon weiß, und sagt Ihnen vorher, wie viele Objekte kommen
Sie legen fest, was aus jeder Objektklasse wird, und der Assistent sagt Ihnen, wie viele Objekte dieser Klasse tatsächlich in Ihrem Rechteck liegen. Schalten Sie eine Klasse ab, sinkt die Zahl um genau die Objekte dieser Klasse – gezählt hat der Dienst selbst und nicht eine Stichprobe. Der Import kommt als eigene Ebene an, gesperrt, unterhalb der Ebene, auf der Sie zeichnen.

Der Staat kennt Straßen, Bäche, Gebäude und Höhenlinien. Was er nicht kennt: wie schnell man durch diesen Wald kommt. In keiner Datenbank wird das je stehen. Der Import erspart Ihnen das Nachzeichnen. Den Gang durch den Wald erspart er Ihnen nicht.

Was Sie schon haben, kommt herein und wieder heraus
Karten aus OCAD und OpenOrienteering Mapper öffnen sich hier samt ihren Signaturen; der Import zeigt Ihnen, welche davon er erkannt hat, noch bevor irgendetwas auf Ihrer Karte landet. Scans und GeoTIFF kommen als Rasterebenen herein; einen Scan passen Sie dabei über vier Punkte im Gelände ein. GPS-Aufzeichnungen von draußen landen als Spuren auf der Karte.
Und es geht wieder hinaus: Der Export schreibt Dateien, die sich in OCAD und OpenOrienteering Mapper öffnen lassen.
Die Signaturen kommen aus der Norm
Die Signaturen und Druckfarben von ISOM stecken im Dokument, sobald Sie es anlegen; ebenso die Zeichensätze für Sprint-, Mountainbike- und Ski-Orientierungslauf. Nichts herunterzuladen, nichts, worauf man das Programm erst hinweisen müsste.
Die Feder weiß, was sie zeichnet. Wählen Sie eine Höhenlinie, zeichnen Sie eine weiche Kurve; wählen Sie ein Gebäude, zeichnen Sie rechte Winkel. Und jede Signatur gehört Ihnen: Machen Sie den Pfad breiter, wird jeder Pfad auf der Karte breiter, denn ein Objekt speichert den Signaturcode und keine Kopie davon.
Was wen verdeckt: zwischen den Ebenen die Ebene, in der Ebene die Druckfarbe
Kartengrundlage, Luftbild, Scans und Ihre eigene Zeichnung sind getrennte Ebenen, jede mit eigener Sichtbarkeit, Deckkraft und Sperre. Die importierten Daten liegen unter Ihrer Zeichenebene und lassen sich nicht versehentlich verschieben.
Welche Ebene die andere verdeckt, sagt die Ebenenliste – was innerhalb einer Ebene oben liegt, sagt die Reihenfolge der Druckfarben
Zwischen den Ebenen liegt oben, was Sie in der Ebenenliste nach oben schieben. Innerhalb einer Ebene zählt die Ebene dann nicht mehr, sondern die Reihenfolge der Druckfarben – genau die Reihenfolge, in der eine Druckmaschine sie aufträgt. Auf dieser Regel ist eine Orientierungslaufkarte aufgebaut, und deshalb ist die Farbtabelle hier eine Tabelle und keine Palette.

Am Ende zählt das Kartenblatt
Eine Karte ist fertig, wenn sie gedruckt ist. Das Kartenblatt ist eine echte Seite mit echten Millimetern, und Sie setzen Kartenfenster darauf, jedes mit eigenem Mittelpunkt und eigenem Maßstab. Eine Nebenkarte ist ein zweites Fenster und keine zweite Datei, und sie wird als Vergrößerung gedruckt: Machen Sie das Gelände doppelt so groß, wachsen Postenkreise, Linienbreiten und Musterabstände mit.
Bildschirm und PDF arbeiten dieselbe Zeichenliste ab; die gedruckte Fassung kann also nicht heimlich von dem abweichen, was Sie vor sich hatten.

Zwei Leute, eine Karte
Zwei Kartenzeichner arbeiten gleichzeitig an derselben Karte, von verschiedenen Rechnern, ohne Dateien hin und her zu schicken. Während Sie ein Objekt ziehen, sieht der andere es als belegt und zieht dieselbe Linie nicht noch einmal in die Gegenrichtung.
Zwei Leute zeichnen dieselbe Karte gleichzeitig – und von dieser Karte gibt es genau eine Fassung
Und gerade der letzte Punkt verändert, wie ein Verein arbeitet. Es gibt keine Hauptdatei auf irgendeinem Laptop, kein Datum im Dateinamen und niemanden, dessen Aufgabe es ist, zu wissen, welche Fassung gerade gilt.
Woran wir als Nächstes arbeiten
Die Liste der staatlichen Quellen wächst Land um Land, und die Reihenfolge entscheidet nicht das Alphabet, sondern das, was am meisten freischaltet: An beliebigen Kartenprojektionen hängen derzeit acht Länder auf einmal.
Veröffentlicht die Behörde in Ihrem Land topografische Daten, und kennen Sie den Endpunkt, der wirklich antwortet? Dann schicken Sie ihn uns – Nützlicheres können wir kaum bekommen. Eine funktionierende Adresse von jemandem, der sie schon abfragt, spart uns fast einen ganzen Tag Arbeit.